Ausgangspunkt der folgenden Erörterungen ist ein YouTube-Teaser zum Kinofilm „2012“ von Roland Emmerich, in dem die Auswirkungen eines plötzlichen Anstiegs des Meerwasserspiegels dargestellt werden.

In meinem heutigen Beitrag möchte ich ergänzend dazu einige offene Punkte erörtern.

Von wissenschaftlicher Seite wird zu Recht kritisiert, das die möglichen Ursachen des im Film dramatisch überzeichneten Mega-Tsunamis nicht mit der erforderlichen wissenschaftlichen Sorgfalt herausgearbeitet werden.

Das Phänomen dieses Tsunamis lässt sich jedoch mit der folgenden Theorie physikalisch plausibel erklären:

Bei dem obskuren Objekt, das sich im Jahre 2012 der Erde nähert, handelt es sich um die wissenschaftlich noch weitgehend unerforschte sogenannte „ Russels’sche Teekanne“, die sich aus ihrem Aufenthaltsort jenseits der Oortschen Wolke der Erde nähert, um dort frisches jodhaltiges Teewasser aufzufüllen.

Aufgrund ihrer Beschaffenheit (gußeisern) und ihrer schnellen Rotation generiert die Russelsche Teekanne bei der Annäherung an die Erde ein extrem starkes Magnetfeld.

Dies alleine wäre sicher noch kein Grund zur Beunruhigung.

Berücksichtig man aber die Millionen Mini-Teekannen, die sich im Laufe der Evolution auf dem Meeresboden angesammelt haben, dann ergibt sich ein anderes Bild.

Durch das Magnetfeld der nahenden Super-Teekanne werden alle metallischen Teesiebe im Innern dieser Millionen Mini-Teekannen [1] angezogen und lösen durch ihre massiv parallel ausgerichteten Kraftvektoren den in der Emmerich’schen Untersuchung prognostizierten Mega-Tsunami aus.

Streng physikalisch betrachtet, mag man von Roland Emmerich halten was man will, aber er hat das ganz seltene Talent, die Ängste und Hoffnungen aller Menschen in einer derart mitreißenden Wasserwelle Weise auszudrücken, das selbst gestandene Profis wie z.B. Harald Lesch neben ihm wie Anfänger dastehen.

Besonders gelungen finde ich eine ganz spezielle Szene.

Die Szene, wo ein alter Mönch seine Glaubensbrüder mit einem Gong [2] über die bevorstehende Anlieferung jodhaltigen Teewassers informiert, strahlt eine tiefe spirituelle Gelassenheit angesichts der kommenden Herausforderungen aus.

Anmerkungen:
[1] die von den Teekannen ausgelösten spektakulären optischen Effekte während ihres Vorwärmens bzw. Vorglühens beim Eintritt in die Atmosphäre werden auch heute noch fälschlicherweise als UFO-Phänomene fehlinterpretiert.

[2] Twitter funktioniert dort nicht, da die Stromversorgung für die technische Infrastruktur regelmäßig durch Teewasser-Tsunamis unterbrochen wird.

Heute geht es um ein Thema, dass uns Erdenbürgern zwar nicht unbedingt unter den Fingernägeln, aber an heißen Sommertagen umso mehr auf der Haut brennt.

Es geht um unsere Sonne.

Nebenbei wird auch die Frage beantwortet: “Woher stammt das Gold im Universum?“

Leser mit akademischen Background mögen den folgenden Beitrag vielleicht in einigen Details für etwas allzu salopp – möglicherweise sogar unwissenschaftlich – formuliert empfinden, aber Akademiker sind auch nicht die hier anvisierte Zielgruppe.

Mir geht es vielmehr darum, in einer Epoche des nationalen Bildungsnotstandes (Pisa-Studie) auch die sogenannten bildungsfernen Bevölkerungsschichten für die modernen Wissenschaften zu begeistern.

Und los geht’s:

Sterne entstehen, wenn die Masse an Gasen (hauptsächlich Wasserstoff) in der Umgebung des zukünftigen Sterns einen bestimmten Wert überschreitet und die Gravitationskräfte derart zunehmen, dass die Kernfusion anläuft.

Falls Ihnen das jetzt schon alles „too much“ wird, hilft Ihnen vielleicht folgende Analogie weiter:

Stellen Sie sich eine dunkle und mit Gasen angereicherte Raumregion vor.

Zum Beispiel eine Discothek.

Eine Discotehk ist im Grunde nichts anderes, als eine mit Dämpfen (Schweiß + Parfüm) angereicherte dunkle Region, wo sich in der Mitte der Tanzfläche eine einsame Wasserstoffblondine um sich selbst dreht.

Stellen Sie sich jetzt vor, wie im Laufe der Zeit aufgrund der Anziehungskraft immer mehr Wasserstoffblondinen hinzukommen.  [1]

Was passiert?

Die Wasserstoffblondinendichte steigt und steigt.

Jetzt bedarf es nur noch eines klitzekleinen externen Anstoßes um die Fusion einzuleiten.

Diese Initialzündung übernimmt unser Barkeeper, der zwecks Zubereitung eines exotischen Longdrinks mehrere Minuten lang eine lauwarme (verschlossene) Sektflasche kräftig durchschüttelt..

Irgendwann gleitet sie ihm aus den Händen und wird aufgrund der Erdanziehung mit 9,81m/sec² in Richtung Fussboden gezogen..

Nur wenige Meter vom Ort dieses ko(s)mischen Dramas entfernt, kreisen die alkoholisierten männlichen Gäste auf epileptischen Bahnen um das Zentrum der Tanzfläche herum. Wie von Einstein vorausgesagt, wird dabei durch den enormen Druck die Raumzeit knapp unterhalb ihrer Körpermitte deutlich meßbar ausgebeult.

Was passiert also nun, wenn eine lauwarme und geschüttelte Sektflasche mit einer Beschleunigung von ca. 9,81m/sec² auf den Boden knallt?

Ganz einfach: Sie explodiert!

Durch die Schockwelle werden die männlichen Gäste vom Rand der Tanzfläche mitten ins Zentrum geschleudert.

Hier wird dann der physikalische Mindestanstand (20 bis 30 AngstStöhn) deutlich unterschritten; es beginnen heftige Fusionsprozesse, wobei die entstehende Reibungswärme (Infrarot-Strahlung) und Schamesröte (Gesichts-Strahlung) die Gemüter noch weiter erhitzt.

Nebenbei bemerkt: Wegen der enormen Zentrifugalkräfte lösen sich auch einige Goldkettchen und sonstiger Goldschmuck von ihren Besitzern und werden in die Umgebung geschleudert. Die Frage „Woher stammt das Gold in unserem Universum?“ wäre damit also gleich mit beantwortet.

Irgendwann erreicht die Stimmung die kritische Phase, so das einige der im Zentrum liegenden Gäste anfangen, über ihre Handys Notrufe abzusetzen. Physikalisch betrachtet bedeutet dies, dass nun zum ersten Mal auch hochenergetische elektromagnetische Strahlung an die Umgebung abgegeben wird.

Der eigentliche Beleuchtungseffekt (im sichtbaren Spektrum) stellt sich dann ein, wenn die an der Discothek angrenzenden Stadtbezirke durch die Blinklichter der herbeigerufenen Polizei- und Rettungsfahrzeuge hell erleuchtet werden.

Kurz darauf entsteht zusätzlich die sogenannte Röntgenstrahlung, da viele Discothekenbesucher in den Notaufnahmen auf Knochenbrüche hin untersucht werden müssen.

Das war’s auch schon!

Wie Sie sehen, ist Astrophysik gar nicht so kompliziert, auch wenn in den Sendungen etablierter Wissenschaftler (z.B. Joachim Bublath, Harald Lesch u.a.) die ganze Angelegenheit immer so furchtbar wissenschaftlich dargestellt wird.

Bis zum nächsten Mal

Ihr blogjoker

[1] Die Quantenphysik ordnet Wasserstoff-Blondinen im discotheken Zustand (=blondiert) die Quark-Eigenschaften „strangers in the night“, Uppers & Downers und charmant zu.