Beruf und Karriere


Nach all diesen komplizierten Wissenschaftzeugs heute mal etwas richtig Einfaches:

Ein barrierefreier Psychotest – nur für Männer! (Anm.1)

Achtung, es geht los:

Welcher Liebhabertyp bin ich?


Mit welchen Mitteln verführen Sie eine Frau?

(a) Sonnenstudio, Goldkettchen und viel Haargel

(b) Ich tupfe mir etwas Patchouli-Öl auf die Wange

(c) Ich besorge mir beim Radiologen einen Becher Bariumbrei. Das verstärkt meine natürliche Ausstrahlung

(d) Ich fahre mit quietschenden Reifen solange um die Dame herum, bis sie endlich einsteigt.

(e) Ich klappe meinen Notizblock auf und gehe systematisch alle Anbagger-Sprüche durch.

Wie verhalten Sie sich nach dem Sex?

(a) Ich schaue auf die Stoppuhr und notiere die Zeit.

(b) Wir kuscheln noch ein wenig, dann schlafen wir gemeinsam ein.

(c) Ich schalte Kamera und Scheinwerfer aus und schicke das Video an meinen Produzenten

(d) Ich stecke ihr und mir eine Zigarette an.

(e) Wir laufen Hand in Hand auf die Terrasse und bedanken uns bei allen Spannern ganz herzlich fürs Zuschauen

Sie lernen eine Frau kennen, Wie gehen Sie taktisch vor?

(a) Ich erzähle ihr ein paar Geschichten aus meiner Kindheit

(b) Ich frage sie, was sie von der neuen Kunstgalerie in der Innenstadt hält

(c) Ich frage Sie erst mal nach ihrer Körbchengröße.

(d) Ich ertaste erst mal ihre Körbchengröße

(e) Ich hab’s echt schwer Frauen kennenzulernen. Da wo ich auftauche, verlassen Frauen die Räumlichkeiten.

Was beeindruckt Ihrer Meinung nach eine Frau am meisten?

(a) Ein Strauß roter Rosen von Fleurop

(b) Meine blauen Veilchen von der letzten Wirtshausprügelei

(c) Gepflegtes Aussehen, Bescheidenheit und Intelligenz

(d) Wenn selbst nach der 17. Ohrfeige meine Hände immer noch wie festgeklebt auf ihren Pobacken liegen.

(e) Eine gut sortierte Briefmarkensammlung

(f) Ein perfekt sitzendes Brusthaar-Toupet aus reiner Schafswolle.

(g) Mein dickes Fotoalbum mit den Bildern der Verflossenen

Mit welcher Eigenschaft kommen Sie bei Frauen am besten an?

(a) Mit meiner Muskelmasse

(b) Mit einem Stapel Kreditkarten und einer prallen Brieftasche

(c) Mit meinem natürlichen Charme

(d) Mit meinen schleimerischen Überredungskünsten

(e) Mit meinen Französisch-Kenntnissen

Wie gehen Sie mit einem Korb um?

(a) Ist schon ok. Die Frau hat psychische Probleme.

(b) Ich bekomme Depressionen und gehe zum Psychiater.

(c) Ich schau im Kalender nach wann ich das letzte Mal geduscht habe.

(d) Ich denke, sie ist wohl doch nicht die Richtige

(e) Ich rufe Sie alle 15 Minuten an und frage, ob sie es sich anders überlegt hat

(f) Ich mach mit meinen  Kumpels Jack Daniels und Jim Beam einen drauf.

Sie machen mit Ihrer neuen Flamme zum ersten Mal gemeinsam Urlaub. Wo geht‘s hin?

(a) Libanon, Irak, Afghanistan – irgendein kuscheliges Terrorcamp mit sauberen Betten und freundlichem Zimmerservice

(b) Zum Schloß am Wörthersee

(c) Eine preiswerte Absteige in einem beliebten Rotlichtviertel

(d) Die Malediven

(e) Die ISS-Raumstation

Wie sieht für Sie ein gemütlicher Abend mit Ihrer Partnerin aus ?

(a) Kerzenlicht, Kuschelrock und eine Flasche guter Wein

(b) Sanftes Energiesparlampenlicht, Roy-Bosch-Tee und Walgesänge

(c) Ein Stapel Horror- und Splatter-DVDs, dazu 3 Flaschen Korn und 8 Tüten Kartoffelchips.

(d) Wir diskutieren, ob der methodologische Naturalismus in seiner postmodernen Variante auch ohne den Gottesbegriff auskommt.

(e) Wir probieren gemeinsam Großmutters Backrezept für Hirseplätzchen aus.

(f) Wie ziehen uns etwas Bequemes an, packen unsere Netbooks aus und chatten gepflegt miteinander.

Wie sieht Ihr typisches Vorspiel aus?

(a) Wir lesen uns Liebesgedichte von Hölderlin vor

(b) Wir stimulieren mit einem Bergkristall ganz sanft unser Wurzelchakra

(c) Alles Zeitvergeudung. Ich gehe gleich zum Mittelteil über.

(d) Wir trinken 3 Expresso damit wir nicht einschlafen

(e) Ich zappe durchs TV-Programm. Sie wird mir schon Bescheid geben, wenn’s losgehen kann.

(f) Ich sage der Schwiegermutter, dass sie jetzt endlich abhauen soll.

Welche Getränke bieten Sie der Dame Ihres Herzens an?

(a) Einen Cappuccino mit feiner Schockonote

(b) Eine Dose Bier aus dem Eisfach

(c) Eine Cola Lite mit 12 KO-Tropfen

(d) Einen exklusiven 99er Don Pérignon Brutal

(e) Frisch gepressten Sauerkrautsaft mit einen Schuss Aloe Vera

Welche Art von Sex bevorzugen Sie?

(a) Sanftes Kuscheln und ausgedehntes Schmusen

(b) Wir flüstern uns solange Primzahlen ins Ohr, bis wir gemeinsam zum Höhepunkt kommen

(c) Den ganz natürlichen Liebesakt

(d) Ein Quickie in einem Passfoto-Automaten

Welche Sex-Spielzeuge verwenden Sie?

(a) Chinesische Akkupunkturnadeln
(b) Foto-Handy mit Vibrationsalarm
(c) Teigknetmaschine und Staubsauger
(d) Freiland-Gurken vom Biobauer und in Zement frittierte Tintenfischringe
(e) Nichts von alledem

Auswertung (entfällt):
Da für eine seriöse Auswertung die Punktwerte aller Antworten addiert werden müssten, wurde im Sinne der intellektuellen Barrierefreiheit auf eine Auswertung verzichtet.

Anm.:
(1) Karrierefreies Internet bezeichnet Web-Angebote, die von allen Nutzern unabhängig von ihren beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten genutzt werden können.

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Bevor wir uns dem eigentlichen Kernthema zuwenden, zunächst eine Begriffsabgrenzung eines umgangssprachlich großzügig verwendeten Begriffes, für den es in der Wissenschaft (noch) keine eindeutige Definition gibt.

Was genau ist eigentlich eine Weinprobe?

Um es kurz zu zu machen: Weinproben sind das beste Beispiel für den Plaecebo-Effekt und streng wissenschaftlich betrachtet natürlich Humbug.

Wie auch bei ähnlich gelagerten Themen aus dem pseudo-wissenschaftlichen Umfeld (Ufos, Nibiru, Weingeist, Homo-Apathie, Mondlandung) tauchen in den seriösen Foren regelmäßig Esoteriker auf und behauten energisch, dass an der Sache doch was dran ist.

Natürlich ist da was dran!

Aber das Ganze lässt sich sehr einfach und ohne jegliche Bezugsnahme auf pseudowissenschaftliche Modelle erklären.

Es ist ganz einfach:
Im Wein ist Alkohol (Ethanol; Summ-Formel: C2H6O) enthalten, der über eine Kette biochemischer Prozesse im menschlichen Körper angenehme psychopharmakologische Effekte auslöst.

Dazu zählt auch eine Simulation des Sprachzentrum, welche die Probanden zur Generierung sprachlicher Artefakte animiert.

Stichwort: Broca-Areal, Wernicke-Zentrum

(nicht zu verwechseln mit der bei Verschwörungstheoretikern beliebten Broccoli-Area 51 und dem Institut der CDU-Ministerin Petra Wernicke)

Klingt Ihnen das zu abstrakt und möchten Sie jetzt lieber ein konkretes Beispiel für derartige Artefakte?

Kein Problem.

Das folgende Textbeispiel wurde von einem Astronomen nach dem Genuß von 862 ml eines Barolo Riserva Vignolo 2001 verfasst und stellt sich dem nüchternen Beobachter durch eine durch Wunschdenken verklärte Sicht auf das Fachgebiet Astronomie dar.

Rubinlaser-Rot. Verschlossene NASA, etwas Teer. Wirkt nach dem Beschuss härter: Weniger Furcht, dafür eine strahlig-mineralogische Note in der Mitte. Langer, zeitiger Abgesang, was sicher auf die tolle Seife zurückgeht, die Nibiru im Jahr 2012 genoss. Braucht Raum und Zeit.

Neben den vertrauten Schlüsselbegriffen wie astronomische Entfernungsmessung (“Rubinlaser“), gestrichene NASA-Projekte (“verschlossen“) , Kometeneinschlag auf Jupiter (“Beschuss“), Gesteinsproben (“mineralogische Note”) tauchen hier auch emotional besetzte Inhalte auf, die auf optimistische Karriereplanungen („Weniger Furcht”) und imaginierte Katastrophenszenarien (“Niburu”) hindeuten.

Zur Beurteilung der Frage, inwieweit die Berufszugehörigkeit einen Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung von C2H6O-Sprachkonstrukten hat: Einen ähnlichen Text – vermutlich von einem Hobbyforscher verfasst- finden Sie hier:
Wein-Kritik

Zurück zum Thema:

Es wurde in in wissenschaftlichen Foren viel und leidenschaftlich über das Pro und Contra der bemannten Raumfahrt debattiert.

Auch über die Notwendigkeit von und mögliche Alternativen zu Tierversuchen gab und gibt es immer wieder heftige Diskussionen.

Analog dazu schlage ich eine breit angelegte C2H6O-neutrale Debatte über das Pro und Contra der

unbemannten Weinproben

vor.

Meine persönliche Meinung zu diesem umstrittenen Thema:

Ich denke, mit den uns derzeit zur Verfügung stehenden Technologien ist es nicht mehr notwendig, kostspielige und gefährliche Weinproben von Menschen durchführen zu lassen. Moderne Analysegeräte können den Job schneller, besser – und vor allen Dingen – präziser durchführen.

Mittels ausgetüftelter spektroskopischer Untersuchungsmethoden lassen sich alle chemische Elemente und Verbindungen einer Weinprobe zuverlässig nachweisen.

Dazu muß die Probe nicht wie üblich literweise in einen menschlichen Verdauungstrakt eingefüllt werden – ein paar Tropfen Ausgangsmaterial auf einen Probenträger genügen.

Somit haben unbemannte Weinproben schon mal 2 Vorteile:

1.) Der Verbrauch an teueren Versuchsmaterialien kann auf ein Minimum reduziert werden

2.) Die Folgekosten aufgrund der oft zu beobachtenden zahlreichen phamakologischen Nebenwirkungen können minimiert werden:

  • Kein Bußgeld wegen Fahren im Vollrausch
  • Keine Ausgaben für teure Medikamente gegen Spätfolgen (Aspirin)
  • Keine teureren Reparaturen am PKW (Promille-Unfall)
  • Keine ökologischen Schäden an Sträuchern und Bäumen (Abkommen von der Fahrbahn)

Ich hoffe, es ist mir gelungen, mit meinem bescheidenen Plädoyer die Vorzüge der unbemannten Weinprobe etwas hervorheben.

Zum Schluss noch eine eindringliche Warnung:

Dont’ drink and dive!

Das Trinken der Umgebungsflüssigkeit während eines Tauchvorgangs kann unter bestimmten Umständen die Funktionsfähigkeit der Atemorgane massiv beeinträchtigen und die Sauerstoffzufuhr zu lebenswichtigen Organen negativ beeinflussen.

In diesem Sinne

Ihr Blogjoker

Email ist wirklich eine praktische Sache. Vorbei sind die Zeiten, wo man/frau nach Feierabend und am Wochenende durch Supermärkte und Warenhäuser hetzen musste, um in mühseliger Detektivarbeit herauszufinden, von welchen Produkten und Dienstleistungen man besser Abstand nehmen sollte.

Heute kommen diese Tipps gratis übers Internet auf den heimischen PC geflattert. Einige nennen es abschätzig „spam“, aber gelegentlich sind auch echte literarische Schätze darunter.

Einen davon habe ich heute erhalten: [1]

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